Weihnachtsessen: Die 3 besten Rezepte

Anlässe, Gourmet & Kulinarik

Sobald die Arbeit niedergelegt ist und die Familie für die Feiertage zusammenkommt, kehrt Ruhe und Zufriedenheit in unser Zuhause zurück. Endlich haben wir wieder einmal Zeit für lange Gespräche, Spiele und Unternehmungen. Was dabei auf keinen Fall fehlen darf? Ein leckeres Weihnachtsessen, das dein Zuhause mit einem atemberaubenden Duft erfüllt und allen das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

 

 

 

 

 

 

 

Doch: Was kochen zu Weihnachten? Die oberste Regel lautet: Übernimm dich nicht.

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Was kochen an Weihnachten? 

Etwas Einfaches. Schliesslich kann das perfekteste Essen niemand wirklich geniessen, wenn alle gestresst sind. Kannst du die Verantwortung für das Menü vielleicht stattdessen auf mehrere Personen aufteilen? Niemand hat etwas davon, wenn zwar das Essen perfekt ist, ihr aber total gestresst und ausgelaugt seid. Überlegt stattdessen, ob ihr die Verantwortung für das Menü auf mehrere Personen verteilen könnt. 

Ebenfalls wichtig: eine gute Vorarbeit. Bereite alles vor, was möglich ist. So bleiben für den Weihnachtsabend nur noch kleine Handgriffe übrig und du kannst bereits vorher entspannt durchatmen und der Stress gehört der Vergangenheit an.

Wenn die Tage vor Weihnachten komplett durchgeplant sind: Warum machst du nicht einfach ein leckeres Raclette oder Fondue? Auch hier können die einzelnen Zutaten unter deinen Gästen aufgeteilt werden.

 

Die weihnachtliche Geheimzutat: Gewürze

Generell gilt an Weihnachten: Spare nicht mit den Gewürzen. Beispielsweise Änis, das einerseits Guetzli und Lebkuchen ein ganz besondere Etwas verleiht,  jedoch auch ausgezeichnet zu Rehrücken, Pilzen und Gänsebrust passt. Probier es mal aus!

Weihnachtszeit ist Rotkohlzeit – und mit etwas Lebkuchengewürz verfeinert schmeckt er noch besser. Und auch die beliebten Zimtsterne dürfen in der Vorweihnachtszeit nicht fehlen – doch hast du schon einmal Kabeljau oder Parfait mit Zimt verfeinert? Durch das Gewürz bekommen diese Gerichte ein ganz besonders weihnachtliches Aroma.

Doch genug von Gewürzen und schon geht es zu unseren Lieblings-Weihnachtsmenüs:

 

Menü Nummer 1: Kalbsfilet mit Gorgonzola & Feigen

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Füllung

  • 100 g Blauschimmelkäse (z.B. Gorgonzola), in Stücken
  • 4 getrocknete Feigen, grob gehackt
  • 30 g Haselnüsse, grob gehackt
  • 3 EL Salbei, fein geschnitten
  • wenig Pfeffer

Kalbsfilet

  • 700 g Kalbsfilet
  • 3/4 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl
  • 8 Stk. Küchenschnur (je ca. 15 cm)
Sauce
  • 1 dl roter Portwein
  • 1 1/2 dl Kalbsfond
  • 80 g Butter, in Stücken, kalt
 
 

So geht’s: 

Füllung

Gorgonzola mit Feigen, Nüssen und Salbei mischen, würzen.

Kalbsfilet

Fleisch ca. 30 Min. vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Ofen auf 80 Grad vorheizen, Platte und Teller vorwärmen. Fleisch würzen, Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Fleisch rundum ca. 3 Min. anbraten, Pfanne beiseite stellen. Fleisch der Länge nach ca. 4 cm tief einschneiden, Füllung darin verteilen, mit Küchenschnur binden. Fleisch auf die vorgewärmte Platte legen.

Niedergaren

Ca. 1 1/4 Std. in der Mitte des vorgeheizten Ofens niedergaren. Die Kerntemperatur soll ca. 55 Grad betragen. Fleisch kann bei 60 Grad bis ca. 30 Min. warm gehalten werden.

Sauce

Portwein und Fond in die beiseite gestellte Pfanne giessen, aufkochen, Bratsatz lösen. Flüssigkeit auf die Hälfte einkochen. Reduktion aufkochen, Hitze reduzieren, Pfanne von der Platte nehmen. Butter portionenweise unter Rühren mit dem Schwingbesen beigeben. Dabei Pfanne hin und wieder kurz auf die Platte stellen, um die Sauce nur leicht zu erwärmen. Rühren bis die Sauce cremig ist.

Fleisch tranchieren, Sauce dazu servieren. En Guete!

Menü Nummer 2: Rinderbraten mit Honig 

Zutaten

  • 3 TL Honig
  • 3 Lorbeerblätter 
  • 3 EL Öl 
  • 1 EL Pfefferkörner
  • 3 kg Rinderbraten
  • 3 Zweiglein Rosmarin
  • 3 Zweiglein Thymian 
  • 6 Wacholderbeeren
  • 1 l Wasser
  • 0.5 l Rotwein
  • 1 Prise Salz & Pfeffer
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Wie dir der Braten gelingt:

Rinderbraten waschen und trockentupfen. In einem Schmortopf Öl erhitzen und das Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Gewürfelte Zwiebel, Knoblauch, zerdrückte Wacholderbeeren und Lorbeerblätter dazugeben und kurz mit anbraten. Danach das Fleisch herausnehmen, mit Honig bestreichen und warmstellen.

Den Fond mit Wein ablöschen. Wasser, Thymian, Pfefferkörner und Rosmarin Zweige beigeben und aufkochen lassen. Den Braten dann zurück in den Sud legen.

Den Schmortopf in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen geben und bei 90 Grad 4 Stunden niedergaren lassen. Bon Appétit!

Menü Nummer 3: Gemüse-Tajine mit Döffpfaumen

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Gemüse

  • 2 Tomaten, in ca. 2 cm grossen Stücken
  • 400 g Sellerie, in ca. 2 cm grossen Stücken
  • 200 g Rüebli, in ca. 2 cm grossen Stücken
  • 3 rote Zwiebeln, in feinen Streifen
  • 3 Knoblauchzehen, in Scheibchen
  •  1 Dose Kichererbsen (ca. 400 g), abgespült und abgetropft
  • 100 g entsteinte Dörrpflaumen
  • 2 Zweiglein Thymian
  • 1 Zimtstange
  • 1 TL Rosenpaprika
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 Briefchen Safran 
  • 3 dl Gemüsebouillon

So gelingt’s :

Vorheizen

Brattopf oder Tajine mit dem Deckel in die untere Hälfte des kalten Ofens schieben. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Gemüse

Gemüse mit Kichererbsen, Dörrpflaumen, Thymian und Gewürzen in einer Schüssel mischen, in den heissen Brattopf / die heisse Tajine geben. Bouillon dazugiessen.

Schmoren im Ofen

Zugedeckt ca. 50 Min. schmoren.

Lasst es euch zu Weihnachten schmecken!

Ganz egal, was du schlussendlich an Weihnachten isst  – mit kleinen Raffinessen wie besonderen Gewürzen schmeckt jeder Weihnachtsbraten, jedes Fischgericht und viele Nachtische noch besser. En Guete und fröhliche Weihnachten!

… Ach ja, Weihnachtsgeschenke brauchst du auch noch? Hier findest du unsere gesamte Auswahl.

Lea

Lea

Als Medienwissenschaftlerin und Journalistin vertextet und fotografiert Lea unsere Produkte und sorgt im Geschenkmagazin für Inspiration. In ihrer Freizeit geht die Winterthurerin gerne mit Freunden auf die Gasse, malt, hört Konzerte oder entdeckt die Welt ausserhalb der Landesgrenzen.

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