Nissan GT-R Black Edition

getestete Erlebnisse

Die Freude war gross – als ich die Chance erhielt für einige Stunden einen waschechten Sportwagen auf Schweizer Strassen spazieren zu führen.

Keinen Ferrari, keinen Lamborghini und auch keinen Porsche – sondern den sogar von Top-Gear geliebten «japanischen Kraftprotz Nissan GT-R»

 

Also an einem schönen Samstag Morgen auf nach Wädenswil, wo mich schon der Besitzer Tobias erwartete. Zuerst darf ich mich ins Auto setzen und Tobias erklärt mir das Auto ganz genau. Was ich alles beachten sollte, was ich alles einstellen kann. Einige Knöpfe werden besprochen, wobei mich vorallem dieser interessiert, mit welchem der „R-Modus“ eingeschaltet werden kann. Mit Aktivierung diesem soll der GTR noch brachialer, härter und lauter werden. Klingt spannend finde ich ?
Mit einer Knopf-Umdrehung kann sich der Pilot auch über den Gesundheitszustand seines Fahrzeugs informieren – bis hin zum Getriebeöldruck. Dieses Playstation-Ambiente gehört genauso zum GT-R, wie der nette Spoiler auf dem Heck, die dem Fahrer bei jedem Blick in den Rückspiegel daran erinnert, dass er in einem Auto sitzt, das nur einen Zweck erfüllen soll: «Spaß zu bereiten und möglichst schnell um die Ecken zu feuern.»

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Tobias erklärt mir dass dieser Nissan GT-R R35 Chip Racing Black Edition mit 666 PS in unter 2.7 Sekunden von 0-100 km/h und in unter 10 Sekunden auf 200 km/h beschleunigt. (Ersteres kann ich selber bestätigen (Wahnsinn!), zweiteres ist leider auf schweizer Strassen nicht erlaubt.)

Nach dieser kurzen Einführung darf ich den Wagen endlich starten und die anspannung steigt. Schnell dem Tobias winken und losfahren. Behutsam fahre ich auf die Hauptstrasse und versuche zu begreifen, in was ich da nun sitze.

Zu meiner Überraschung fährt sich der GT-R erstaunlich entspannt. Im Automatikbetrieb und Normal-Modus cruise ich ruhig und gemütlich richtig Autobahn. Irgendwie noch kein riesiger Unterschied zu meinem Golf R. Aber fühlt sich trotzdem irgendwie geil an. Auch merke ich, viele neidische Blicke kreuzen meinen Weg durch die Dörfer…

Vor der Autobahnauffahrt drücke ich den Knopf für den R-Modus, spure ein und gebe Gas. Jetzt legt der Bi-Turbo richtig los, der Motor dröhnt und ich werde in den Sitz zurückgedrückt, als würde ich zu einem anderen Planeten fliegen. Der GT-R ist eine Rakete. Und was für eine! Kein Wunder ist der Übername des GT-R „Godzilla“.

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Trotz allem, seine 666 PS trachten nie danach, den Reiter abzuwerfen, vermitteln ihm nie das Gefühl der Überforderung. Der Nissan verhält sich bodenständig. Egal ob schnelle Mutkurve oder enges Eck, der Nissan stürzt sich auf jeden Fahrbahnverlauf und löst jede noch so schwere Aufgabe, die die Asphaltbeschaffenheit und der Lenkradeinschlag bietet, mit Bravour.

Die Testfahrt war viel zu schnell vorbei! Tobias wird mich sicherlich wieder sehen!

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3h GTR Black Edition Miete

Fahrzeugmiete für 3 Stunden, inkl. 100 Freikilometer

 

CHF 300.-

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