Bodyflying – Mit 200 km/h abheben

getestete Erlebnisse

Testbericht zum Bodyflying Winterthur

Mit dem Windwerk in Winterthur erhält die Deutschschweiz endlich wieder eine Indoor-Skydiving-Anlage. In solchen Windkanälen proben Profi-Skydiver Seite an Seite mit Anfängern wie mir. Die Vorstellung, wie mir 200km/h schnelle Luft entgegen schiesst, macht mich aber noch etwas nervös. Zum Glück überwiegt die Neugierde und so kommt es, dass wir an einem verregneten Sonntagnachmittag nach Winterthur fahren.

Ich bin mir noch unsicher, ob ich mich auf das Erlebnis freuen soll. Ich bin wirklich alles andere als ein Adrenalin-Junkie. In einem Windkanal trainieren schliesslich Skydiver und dieser „Sport“ befindet sich definitiv weit ausserhalb meiner Komfortzone. An der Snackbar werden wir in Empfang genommen: kurzer Check, ob alle Daten komplett sind. Danach setzen wir uns mit einem Kaffee und Gipfeli neben den Windkanal und beobachten das Geschehen. Die Zuschauer haben eine wunderbare Sicht auf den Windkanal, was vor allem für Familien toll ist: So müssen die Eltern nicht unbedingt selbst fliegen, können aber aus vorderster Reihe ihren Sprösslingen zuschauen. Während ich dasitze und den Gruppen vor uns im Windkanal beobachte, legt sich meine Nervosität langsam. Bis jetzt ist niemand schmerzhaft an die Scheibe geklatscht oder ist unkontrolliert nach oben geschossen worden. Der Spassfaktor ist sichtbar hoch. Es ist soweit und unsere Gruppe wird aufgerufen. Neben uns sind noch 5 weitere Männer und 2 Kinder dabei. Wir gehen in einen Nebenraum, wo uns unser Instruktor,  Jonathan, begrüsst.

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Er erklärt uns, wie wir uns im Windkanal bewegen sollen und ich versuche, mir irgendwie alles zu merken. Nach rechts schauen heisst: man fliegt nach links und umgekehrt. Nach oben schauen und man sinkt nach unten etc. «Was muss man nochmals machen, um rückwärts zu fliegen? Egal, Hauptsache, ich knalle nicht auf den Boden», denke ich mir. Da es im Windkanal sehr laut ist, wird nur mit Handzeichen kommuniziert. Auch diese versuche ich mir einzuprägen. Wichtig ist jedoch, den Körper nicht zu sehr anzuspannen. Gut, das kann ich mir definitiv merken. Los geht’s, wir kriegen ein neues Outfit. Über unsere normale Kleidung ziehen wir einen hübschen Overall. Daran sind viele Griffe befestigt, an denen uns Jonathan während des Fluges halten kann. Zusätzlich gibt es einen Helm, eine Schutzbrille und den Gehörschutz. Dann geht’s auch schon direkt zum Windkanal. 2 Schleusen schützen die Zuschauer vor dem Lärm des Windes. In der Reihenfolge der Namen, die auf einer Tafel angezeigt werden, setzen wir uns auf das Wartebänkli. Sofort geht es los und die ersten aus unserer Gruppe fliegen los. 1 Minute dauert der Flug. Das klingt zuerst nach sehr wenig, das hat aber einen einfachen Grund, wie ich nach meinem Flug feststelle. Zuerst fliegt meine Kollegin, sie macht das wunderbar! Der Instruktor ist stets in der Nähe und achtet darauf, dass sie immer schön entspannt bleibt. Und schon bin ich dran. Okay, entspannen, entspannen…. Ich stehe an die Türe und lasse mich nach vorne fallen… mir blasen 200km/h entgegen. Ich achte darauf, in den ersten 2-3 Sekunden langsam auszuatmen. Dies ist nötig, damit die Stärke des Windes auf mich und mein Körpergewicht ausgerichtet werden kann. Natürlich vergesse ich dabei, meinen Körper zu entspannen. Mit wedelnden Armen zeigt mir Jonathan, das ich mich entspannen soll. Schnell merke ich, dass jede kleine Bewegung Auswirkung auf mein Flugverhalten hat. Und als Jonathan das erste Mal loslässt und ich quasi im Alleingang fliege, fühle ich mir grossartig. Der erste Flug ist durch und auch das gefürchtete Aussteigen aus dem Kanal ist super easy.

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Dann den Kopf nach unten, nach recht, die arme strecken… das Ganze ist Multitasking pur!

,Kaum bin ich draussen, merke ich, dass sich meine Gesichtshaut ganz schön komisch anfühlt. Eben einmal durchgeblasen. Die 2. Runde geht los und plötzlich packt mich die Lust, die 2. Minute voll auszukosten. Etwas selbstsicherer steige ich in erneut in den Kanal. Ich denke nochmals an die Instruktionen und auch Jonathan zeigt mir per Handzeichen, dass ich meinen Kopf nach unten halten soll. Ich fliege nach oben, vom Gefühl her bin ich Meterhoch in der Luft. Nur anhand des Videos, das ich anschliessend erhalte, merke ich, dass es gar nicht so hoch war. Dann den Kopf nach unten, nach rechts, die Arme strecken… das Ganze ist Multitasking pur! Wenn ich die Arme strecke, muss ich trotzdem die Beine angewinkelt lassen. Und das Ganze, während man 200 km/h ins Gesicht geblasen bekommt! Und ich als Actionlegastheniker muss sagen: Es macht Spass! Die zweite Minute und somit damit das ganze Spektakel ist vorbei. Ich bin gespannt, ob ich morgen, wie von Jonathan angekündigt, Muskelkater habe. Denn man darf nicht unterschätzen, dass diese kurzen zwei Minuten für den Körper sehr anstrengend sind. Direkt nach dem Flug erhalte ich mein Flugzertifikat. Anhand diesem kann ich sofort meine Bilder und Videos, die im Gutschein enthalten sind, begutachten und natürlich stolz auf Social Media teilen.

Bodyflying ist ein einzigartiges, witziges Erlebnis für jedes Alter!

01-4

Bodyflying

inkl. Video- und Fotoaufnahme | 2 Flüge für 1 Person

 

CHF 108.-
01-4

Bodyflying

inkl. Video- und Fotoaufnahme | 6 Flüge für 1 Person

 

CHF 238.-
Gilli

Gilli

Mit Adrenalin in den Adern, Wind im Haar und furchtlos Spinnen gegenüber, stellt sich Gilli jedem Action-Erlebnis von geschenkparadies.ch und testet unsere Actionwelt auf Herz und Nieren. Jede Powerfrau braucht auch mal eine Pause, darum schreibt die angehende Juristin auch oft Ihre Eindrücke zu unseren Wellness-Erlebnissen.

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