Abenteuer Iglu

by Jan 11, 2018getestete Erlebnisse

Ab in den Schnee, hiess es für meine Schwester und mich zwischen Weihnachten und Neujahr

Die Zeit, die meist völlig ungenutzt an uns vorbei streicht, schien uns ideal, um eine Übernachtung hoch über dem Nebel zu testen.

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So machten wir uns dann am Freitagnachmittag auf den Weg nach Engelberg. Vom Bahnhof Engelberg ist die Talstation in weniger als 10 Minuten zu Fuss erreichbar und eine halbe Stunde später waren wir auch schon im Restaurant Trübsee, dem offiziellen Treffpunkt, angekommen. Dort tranken wir noch einen Tee und warteten auf unsere Guides. Immer mehr Iglu-Gäste trafen ein und wir kamen mit einigen ins Gespräch.

Es war kalt und stürmisch

Wir wurden von Adi und Michi begrüsst. Sie kontrollierten, ob wir auch warm genug angezogen waren und gutes Schuhwerk trugen. Als alles geklärt war, ging es raus in den Schnee Richtung Iglu. Das Wetter liess zu wünschen übrig. Leider! Aber so ist das nun mal in den Bergen. Es war kalt und stürmisch.

Im Iglu angekommen wurden wir von zwei weiteren Mitarbeiterinnen begrüsst. Wir durften das Iglu auf eigene Faust erkunden und die verschiedenen Schlafgemache begutachten. Jedes war einzigartig und mit unterschiedlicher Schneekunst verziert. Auch der Gemeinschaftsraum mit Bar war beeindruckend gestaltet, so dass alle Gäste begeistert fotografierten. Bei einem Glühwein wärmten wir uns auf und warteten auf weitere Instruktionen. Leider musste die geplante Schneeschuhwanderung wegen des Wetters abgesagt werden, sodass wir etwas früher mit dem Apéro begannen.

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Familiäre Stimmung im Iglu

Wir setzten uns an einen der grossen, runden Tische und schnabulierten in geselliger Runde ein kaltes Plättchen. Bereits nach kurzer Zeit war eine familiäre Stimmung im Iglu eingekehrt. Bei einem Cüpli warteten wir auf die definitive Zimmereinteilung und kamen mit unterschiedlichen Leuten ins Gespräch. Nach einem kurzen Durcheinander waren die Betten eingeteilt und wir konnten uns dem Abendessen widmen.

Die bereits entstandenen Grüppchen verteilten sich an die Tische und assen gemeinsam ein leckeres Iglu-Fondue. Nebst Brot konnten dazu weitere Beilagen wie zum Beispiel Kartoffeln und Eier bestellt werden. Meine Schwester mag keinen Käse, weshalb sie ein ganzes Caquelon mit Spaghetti an Tomatensauce für sich bekam. Die Guides kümmerten sich bestens um uns und versorgten uns stets mit Nachschub.

Der Run auf den Whirlpool nahm seinen Lauf

Bereits während dem Apéro kam das Thema «Whirlpool» auf und der Run auf eben diesen nahm seinen Lauf. Verschiedenste Familien und Grüppchen trugen sich in die Liste ein und als meine Schwester und ich einen Blick darauf warfen, war diese bereits ziemlich voll. Wir entschieden, spontan zu schauen, ob wir noch baden gehen wollten oder nicht.

Nach dem Essen wurde die Musik lauter und die Stimmung ausgelassener. Wir spielten mit anderen Gästen Spiele und tranken Glühwein aus unseren neu erstandenen Igludorf Thermosbechern.

Nach dem leckeren Dessert machten sich die ersten Gäste auf Richtung Schlafgemach. Einige schliefen in zusammengewürfelten Zimmern, dem sogenannten Standard Iglu. Meine Schwester und ich hingegen hatten ein „Romantik Iglu“ gebucht, was bedeutete, dass wir ein Zweierzimmer für uns hatten. Mit später Stunde gesellten sich auch die Mitarbeitenden zu uns, spielten mit und blieben mit uns bis in die frühen Morgenstunden auf. Wir entschieden uns gegen das Baden, da es im Gemeinschaftsraum einfach zu lustig war. Die Badegäste schwärmten jedoch vom Pool unter freiem Himmel.

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Die Schlafsäcke und Schaffelle hielten uns extrem warm

Am nächsten Morgen wurden wir um 7:45 von Gabi sanft mit einem warmen Tee geweckt. Wir waren beeindruckt, die Schlafsäcke und Schaffelle hatten uns extrem warm gehalten, sodass wir beide kein einziges Mal aufgewacht waren oder kalt hatten. Nachdem alle Gäste gepackt hatten, stand uns eine kurze Wanderung von etwa 20 Minuten ins nahegelegene Restaurant bevor. Dies bei Wind und Schneefall. Im Bergrestaurant angekommen war die Gruppe hungrig und das Frühstücksbuffet sehr reichhaltig. Nach dem Frühstück war open end und die Iglu-Gäste verabschiedeten sich nach und nach in alle Richtungen, gewisse traten die Heimreise an, andere hatten einen Ski- oder Schlitteltag geplant.

Alles in allem war die Übernachtung im Iglu ein Abenteuer, das wir auf jeden Fall wieder buchen würden. Iglu-Gäste sollten eine gewisse Toleranz für wetterbedingte Planänderungen mitbringen und unkompliziert sein, dann ist eine grosse Portion Spass garantiert!

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Romantik Iglu

in Davos, Zermatt oder Gstaad inkl. Fondueessen

 

CHF 518.-
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Iglu Übernachtung

in Davos, Zermatt oder Gstaad inkl. Fondueessen

 

CHF 159.-

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